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  50 Tage nach Ostern feiern wir die Ankunft des Heiligen Geistes – Pfingsten.

 
  Im Johannesevangelium erfahren wir, dass dieser Geist lebendig macht (Joh 6, 63). Als sich die Jünger nach dem Tod Jesu in Jerusalem versammelten, haben sie genau das erfahren.
Hatten sie vorher die Fenster des Hauses und die Türen ihrer Herzen verschlossen, so riss der Geist diese Tore wie ein Sturm auf und erfüllte alle mit neuem Leben und Mut. Man spürte plötzlich Lebendigkeit. Die Angst war weg und der Glaube nahm diese Stelle ein.

 
  Wenn wir – über 2000 Jahre nach diesem Ereignis – beten „Komm, Heiliger Geist“, dann stellt sich die Frage, ob sich auch unsere Türen öffnen.
Sind wir bereit, aufzubrechen, uns zu erneuern und andere von unserem Glauben zu begeistern?

 
  Im Galaterbrief lesen wir, was die Gaben des Heiligen Geistes damals bewirkten. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; […]“ (Gal 5, 22f.)
Als gefirmter Christ bin ich aufgerufen, die Geistesgaben, die mir gegeben sind, in mein alltägliches Leben einzubringen.
Lassen wir uns also am Pfingstfest von der Lebendigkeit des Geistes anstecken und beten wir, dass seine Gaben bei uns Frucht tragen.

 
 

Allmächtiger, ewiger Gott,
durch das Geheimnis des heutigen Tages
heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen.
Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Hl. Geistes,
und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat,
das wirke sie auch heute in den Herzen aller,
die an dich glauben.

 
  (Tagesgebet am Pfingstsonntag)