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Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell
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26. Fußwallfahrt nach Heilbrünnl

„Wir ziehen zur Mutter der Gnaden“

Zum Hochfest „Patrona Bavaria“, dass seit 1970 in Bayern am 1.Mai gefeiert wird, versammelten sich am Freitagmorgen viele Männer und Frauen aus Wald, Zell und Umgebung, um schon traditionell den 19 Kilometer langen Fußmarsch zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl nach Roding zu gehen. Bereits zum 26.Mal begab sich in aller Frühe, noch unter kälteren Bedingungen die Pilgergruppe, bestehend aus 75 Personen betend und singend von Wald aus in Richtung Kolmberg, dann nach Reichenbach und Walderbach.

In Kirchenrohrbach, wo vom Pfarrgemeinderat eine kräftigende Brotzeit, Getränke und Kaffee zur Pause angeboten wurde, gab es auch Sitzmöglichkeiten zum Verschnaufen. Bevor man wieder aufbrach um die letzten Kilometer zum Ziel zu gehen, gedachte man in einem gemeinsamen Gebet an Hans Roith, der schon immer und auch noch im letzten Jahr, sich hier um die Verpflegung kümmerte, aber dann leider verstarb.

Die Feuerwehr Wald mit den Feuerwehrdamen und -herren begleitete die Pilgergruppe und sorgte für einen reibungslosen Ablauf ohne Zwischenfälle. Das Begleitfahrzeug der Feuerwehr sicherte zudem die Gruppe am Ende des Zuges mit Pfarrgemeinderatssprecher Josef Haimerl am Steuer. Wem die Beine schwer wurden den letzten Berg hinauf zur Wallfahrtskirche, konnte es natürlich auch als Mitfahrgelegenheit nutzen.

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Beim feierlichen Gottesdienst im Heilbrünnl zelebrierten dann Dekan Ralf Heidenreich und Pfarrer Tinu Nedumbakaran zusammen mit Pfarrer Adolf Schöls und den Pilgern aus Falkenstein die Messe. Auch die beiden Pastoralreferenten Thomas Probst und Peter Lehner, feierten mit. Pfarrer Adolf Schöls begann seine Predigt mit einer Gegenüberstellung über die Bilder des Heiligen Georg und der Heiligen Margarete. „Die Männer führen Krieg. Die Frauen führen an der Leine“, sagte er und leitete mit einem Lächeln zur Mutter Gottes über und zeigte, dass auch Maria an der Leine führt: „Denn warum pilgern wir heute, am Feiertag zur ihr?“, fragte er die Gottesdienstbesucher.

„Die Patronin Bayerns, die Mutter Jesu hat eine besondere Stellung im Leben von uns Christen.  Sie drängte sich nie in den Vordergrund, strebte weder nach Ruhm oder Macht. Und gerade im zuvor gehörten Evangelium wo man über die Hochzeit zu Kana hörte, war Maria es, die die leisen Schwingungen wahrnahm, als es daran war, dass der Wein auszugehen drohte. Eine scheinbar kleine Beobachtung, die jedoch eine große Bedeutung hat. Achtsamkeit, Bescheidenheit und die Bereitschaft, für andere da zu sein – eine Mutter voller Liebe und die durch ihre liebevolle Erziehung, Jesus prägte“, so der Geistliche.

Die musikalische Umrahmung übernahm der Kirchenchor Falkenstein mit Chorleiter Christoph Aumüller. Nach der Messe gab es auch heuer wieder die Möglichkeit mit dem großen Bus vom Busunternehmen Schwarzfischer, zurück zum Treffpunkt nach Wald zu fahren, mit vorherigen Ausstiegmöglichkeiten in Walderbach und Reichenbach.