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Feuerwehr Zell machte Radwallfahrt nach Altötting

Bei herbstlichen Temperaturen machten sich am vergangenen Samstag 17 Radwallfahrer aus Zell auf den Weg nach Altötting. Bereits in den frühen Morgenstunden trafen sich die Teilnehmer am Feuerwehrgerätehaus, um gemeinsam die traditionsreiche Wallfahrt zum Marienwallfahrtsort, genau am Namenstag Mariens, anzutreten.

Bevor jedoch in die Pedale getreten wurde, erteilte Dekan Ralf Heidenreich den Reisesegen. Er bat um Gottes Schutz und den Beistand der Muttergottes und wünschte allen Wallfahrern eine sichere, unfallfreie Fahrt und eine gesunde Rückkehr. Die Radwallfahrt steht dabei auch im Zeichen der Erinnerung an den ehemaligen Vorstand Andreas Schwarzfischer. Er hatte die Fahrt nach Altötting einst ins Leben gerufen, verstarb jedoch leider viel zu früh. In seinem Andenken führt die Zeller Wehr diese Tradition weiter und machte sich heuer bereits zum sechsten Mal mit dem Fahrrad auf den Weg.

Matthias Schütz übernahm den Part des Streckenbeauftragten und führte die Gruppe an. Die Organisation oblag Marco Meister. Das von der Schreinerei Hornik gefertigte Holzkreuz war ebenfalls im Gepäck. Es ging von Zell aus über Brennberg, Wörth, Sünching, Geiselhöring, Dingolfing, Frontenhausen, Seemannshausen, Eggenfelden und anschließend nach Hirschhorn bei Wurmannsquick, wo man im Landgasthof Freilinger übernachtete.

Nach einer Stärkung und geselligen Abend ging es am Sonntagmorgen bei spätsommerlichen Wetter für die bestens ausgerüsteten Radler, auf die letzten 20 Kilometer der insgesamt 145 Kilometer langen Fahrtstrecke. Das Begleitfahrzeug mit Heike Winkler und Helena Glötzl, unterstützte die Gruppe die zwei Tage und beherbergte die Utensilien der Männer und Frauen. Am späten Sonntagvormittag erreichte die Gruppe den Zielort, wo nach einem längeren Aufenthalt die Heimreise angetreten wurde, dann jedoch auf vier Rädern.