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- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarreiengemeinschaft
Mit überwältigendem Zuspruch aus der Bevölkerung feierte der Jugendchor „heart´s uns ned?“ sein Gründungskonzert vergangenen Samstagabend in der Gemeindehalle Wald. Sechs Chöre und Ensembles, zahlreiche Solisten und ein abwechslungsreiches Programm sorgten für einen musikalischen Abend voller Vielfalt. Auch zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gerne gefolgt.

Da die ursprünglich vorbereiteten Sitzplätze in den beiden Blöcken nicht ausreichten, packten kurzerhand viele fleißige Hände mit an. Die Bestuhlung wurde um einen dritten Block sowie zusätzliche Plätze im hinteren Hallenbereich erweitert. Der große Andrang unterstrich eindrucksvoll das Interesse der Bevölkerung und die Wertschätzung für die musikalische Gemeinschaft vor Ort.

Unter der musikalischen Leitung von Thomas Schön erwartete die Besucher ein vielseitiges Programm mit humorvollen Liedern, schwungvollen Popsongs, nachdenklichen Titeln und gefühlvollen Balladen. Neben dem gastgebenden Jugendchor wirkten der MGV Wald unter der Leitung von Rudi Zimmerer, der Kinderchor Wald-Zell mit Michaela Gleixner und Andrea Seebauer, das Ensemble Klang²+X, der Projektchor sowie das Vokal-Terzett mit. Dieses bestand aus Rudi Zimmerer, Manfred Hornauer und Thomas Schön und wurde von Michael Zimmerer am Klavier begleitet.

Auch die Solisten Sebastian Schiegl, Ziya Sheena und Franziska Bammes vom Jugendchor bereicherten den Abend mit ihren Auftritten.

Nach der Begrüßung durch „Jugendchor-Boss“ Thomas Schön startete das Programm mit dem Gründungslied „3 Haselnuss-Knödel“ und „Werwolf’s Mondlicht“. Die ungewöhnlich verfremdeten Liedtitel waren dabei bewusst als Running Gag gewählt worden. Sie sollten das Publikum zum Rätseln bringen, welcher bekannte Titel sich wohl hinter der nächsten Ankündigung verbergen könnte – und sorgten damit für Erheiterung.

Pastoralreferent Thomas Probst überbrachte Glückwünsche seitens der Pfarreiengemeinschaft. Es sei schön zu sehen, mit welcher Freude die Jugendlichen singen und den Mut aufbringen, vor Publikum aufzutreten. Gerne dürfe der Chor sein Können künftig auch bei kirchlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten einbringen. Anschließend setzte Klang²+X mit „Herzblatt Tricks“ einen weiteren musikalischen Akzent.

Der Kinderchor Wald-Zell zeigte mit „Die schlammige Torf-Tante“ und „Vom Sarg ins Rampenlicht“ und „Gelantine ist dein bester Freund“ sein Können. Auch die Beiträge des MGV Wald, des Projektchors und des Vokal-Terzetts sowie die Auftritte der Solisten sorgten für musikalische Höhepunkte.

Sodann gab es ine besondere Überraschung für den Jugendchor. Die Dorfgemeinschaft Kolmberg überreichte eine Spende in Höhe von insgesamt 400 Euro. Vertreten wurde sie durch Sören Tydecks sowie Marion und Michael Wallauch, die sich um die Kapelle in Kolmberg kümmern. Der Jugendchor hatte in diesem Jahr die Maiandacht dort musikalisch gestaltet. Aus der Veranstaltung war ein Erlös von 300 Euro übrig geblieben, den die Dorfgemeinschaft dem Chor zukommen ließ. Das Ehepaar Wallauch stockte den Betrag zusätzlich um 100 Euro auf, denn die Arbeit des Chors erfolgt ehrenamtlich und ist auf Engagement und Unterstützung aus der Gemeinschaft angewiesen.

Auch die Kommunalpolitik würdigte den Einsatz der jungen Sänger und ihrer Unterstützer. Die Grußworte der Gemeinde Wald überbrachte Gemeinderat Christoph Spreitzer, für die Gemeinde Zell sprach die zweite Bürgermeisterin Nicole Kulzer. Beide waren sich einig, dass ein solches Konzert und der Aufbau eines Jugendchors ohne den engagierten Chorleiter und die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht möglich wären. Sie dankten allen, die sich für das musikalische Leben in der Region einsetzen, und wünschten dem Chor weiterhin viel Erfolg und zahlreiche weitere Auftritte.

Nach einer Pause, in der die Gäste mit Getränken und Snacks versorgt wurden, ging es mit dem zweiten Konzertteil weiter. Der Jugendchor präsentierte unter anderem „Rharbarber-Ann“, „Nanny, die Fauchi-Lady“, „Monster Pop“ und „Glitzer Ballade“. Klang²+X überzeugte mit „Ein Stück Versöhnung“, während der Kinderchor Wald-Zell mit „O du herrlicher Globus“ und „Festhalte Blues“ auftrat.

Zwischendurch gab es einen besonderen Dank für Brigitte Gritsch, die als „Küchlbäckerin“ des Abends im Einsatz war. Der Jugendchor überreichte ihr einen Blumenstrauß als Anerkennung dafür, dass sie kurz vor Konzertbeginn noch rund 300 frische Küchl herausgebacken hatte.
Sebastian Schiegl interpretierte anschließend „Wind des Wandels“. Der MGV Wald brachte mit seinen drei weiteren Beiträgen Schwung in den Saal. Der Projektchor präsentierte „Luxus-Fels und Schrott“ und stand gemeinsam mit „heart´s uns ned?“ für „Papa, was nu?“ auf der Bühne.

Zum Finale vereinten sich alle Chöre bei der „Panoramablick Hymne“. Mit dem gemeinsamen „Abendlied“ fand der abwechslungsreiche Konzertabend einen stimmungsvollen Abschluss.

Ein besonderer Dank galt dem musikalischen Leiter Thomas Schön, der mit viel Geduld, Engagement und Begeisterung die Probenarbeit begleitet und das Gründungskonzert maßgeblich geprägt hatte. Ebenso bedankte sich der Chor bei der Gemeinde Wald für die kostenlose Überlassung der Halle sowie bei allen Helfern. Die Eltern des Jugendchors kümmerten sich um die Verpflegungsstände. Zahlreiche fleißige Bäcker steuerten Küchl und Lebkuchen bei. Stefan und Sören von der Bäckerei Schweiger spendierten außerdem Gugelhupfe.

Ein besonderer Dank ging auch an Michael Zimmerer, der am Mischpult für den guten Ton sorgte und einen Teil der benötigten Technik zur Verfügung stellte. Nicht zuletzt galt der Dank dem Publikum, dessen großer Zuspruch den Sängern zeigte wie gern den tollen Stimmen zugehört wird.

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- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarreiengemeinschaft
Nach dem großen Kirchenfest zum Doppeljubiläum von Kirche und Pfarrei Anfang Juni durfte die Pfarrei Zell am Sonntag bereits den nächsten besonderen Festtag feiern: Zahlreiche Gläubige kamen zur Nachprimiz des Neupriesters Klaus Schülein, der während seiner Priesterausbildung sein Jahrespraktikum in der Pfarreiengemeinschaft Wald/Zell absolviert hatte. Im vergangenen Dezember fand zudem in Zell seine Diakonenweihe statt – ein bislang einmaliges Ereignis, das den Auftakt zum neuen Kirchenjahr und zum Doppeljubiläumsjahr auf besondere Weise prägte.

Bereits im Eingangsbereich der festlich in Gelb und weiß geschmückten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, begrüßte ein kunstvoll gestalteter Blumenteppich die Kirchenbesucher. Das bewährte Team hatte dabei das Primizmotto „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Gemeinsam mit Pfarrvikar Tinu Nedumbakaran, Dekan Ralf Heidenreich, Pastoralreferent Thomas Probst und zwölf Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft zog Neupriester Klaus Schülein in die Kirche ein.

Unter den Gottesdienstbesuchern waren unter anderem Schwester Birgitta, Vertreter der Gemeinderäte und des Pfarrgemeinderates, Zells dritter Bürgermeister Edi Fichtl, die Walder Bürgermeisterin Barbara Haimerl sowie Schüleins Mutter, die eigens aus Übersee am Chiemsee angereist war. Auch zahlreiche Vereine nahmen mit Fahnenabordnungen teil. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Kirchenchor Zell unter der Leitung von Michaela Kangler-Lang sowie der Projektchor Wald unter der Leitung von Thomas Schön.

Dekan Ralf Heidenreich gratulierte dem Neupriester nochmals zur Priesterweihe, die Schülein am 27. Juni im Regensburger Dom durch Bischof Rudolf Voderholzer empfangen hatte und zur feierlichen Primiz, die er am Sonntag, den 28.6. in seiner Heimat in Übersee am Chiemsee feierte. Nach den Lesungen und dem Evangelium griff der Primiziant das Gleichnis vom Sämann auf. „Der gute Boden stehe für Menschen, die Gottes Wort aufnehmen, verstehen und im Glauben wie auch im täglichen Handeln Frucht bringen“, so der Neupriester.

Nach dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben dich“ spendete Klaus Schülein den feierlichen Nachprimizsegen. Im Anschluss erteilte er allen Gläubigen, die dies wünschten, den persönlichen Einzelprimizsegen. Vor der Kirche klang die Feier bei einem Stehempfang mit Getränken und Handgebäck aus. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Haimerl überreichte im Namen des Pfarrgemeinderates eine Geldspende für die Anschaffung eines Priestergewandes oder einer Stola. Die Nachprimiz in Zell des Neupriesters war Ausdruck der Verbundenheit mit der Pfarreiengemeinschaft, in der er einen wichtigen Abschnitt seiner Ausbildung verbrachte. Nun geht es ab 1. September dann zur ersten Stelle als Kaplan, die Klaus Schülein in der Pfarrei St. Georg in Amberg antreten wird.


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- Günther Glitschenstein
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Am Freitag empfingen 33 Kinder aus Walderbach sowie 38 Kinder aus Wald und Zell das Sakrament der Firmung. Den feierlichen Gottesdienst zelebrierten Prälat Bernhard Piendl gemeinsam mit Dekan Ralf Heidenreich, Pfarrer Alois Hammerer und Pfarrvikar Tinu Nedumbakaran. Begleitet wurden sie von Pastoralreferent Thomas Probst. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe Jericho und der Leitung von Sigrid Rothhammer.
Die Firmung stand unter dem Leitwort „Der Geist ist unser Kompass“. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßten die Firmlinge Prälat Bernhard Piendl und baten ihn um die Spendung des Firmsakraments. Der Geistliche erklärte, er sei im Auftrag des Bischofs in seiner Heimatgemeinde Zell. Dem Bischof liege am Herzen, dass die jungen Menschen eine gute Zukunft haben. Deshalb wünsche er ihnen, dass der Geist Gottes sie auf ihrem Lebensweg begleite.
Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der römisch-katholischen Kirche und wird auch als Sakrament des Heiligen Geistes bezeichnet. Sie soll die Gläubigen stärken und befähigen, ihren Glauben als Zeugen Christi in Wort und Tat zu leben und zu bezeugen. In seiner Predigt nahm Prälat Bernhard Piendl Bezug auf die Kirchenjubiläen in Zell und Regensburg. Kirchen seien aus Stein gebaut, sagte er, die Firmlinge jedoch seien die „lebendigen Steine“ der Kirche. Sie dürften sich freuen, diesen besonderen Gottesdienst im Heiligen Geist feiern zu können.
Mit der Firmung erhielten die Jugendlichen ein ganz besonderes Geschenk – keines, das man anfassen könne, sondern eines, das das Leben präge und Kraft schenke. Der Heilige Geist wirke im Menschen und helfe dabei, zwischen Gut und Böse sowie zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit zu unterscheiden. Er sei der Kompass für das Leben. Während der Firmspendung legte Prälat Bernhard Piendl jedem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnete mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und sprach die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
Die aufgelegten Hände bedeuten, die Hand des Firmspenders stehen für die Hand Gottes. Sie machten deutlich, wie wertvoll jeder Mensch für Gott sei und dass Gott ihn auf seinem Lebensweg begleite. Die zweite Hand sei die des Paten, die auf die Schulter gelegt werde. Sie drücke das Versprechen aus: „Ich bin für dich da und begleite dich auf deinem Lebensweg.“
Zum Abschluss bedankten sich die Firmlinge mit persönlichen Worten und einem kleinen Geschenk für die Feier. Sie brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, nun als gefirmte Christen ganz zur Gemeinschaft der Kirche zu gehören. Dekan Ralf Heidenreich sprach allen seinen Dank aus, die zum Gelingen des festlichen Gottesdienstes beigetragen und das große Fest mitgestaltet hatten.
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- PG Wald-Zell
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Flugreise vom 16.10. - 21.10.2026 (5 Nächte) mit dem bayerischen Pilgerbüro. Anmeldung im Pfarrbüro Wald ab sofort. Aus organisatorischen Gründen ist die Gruppe auf 25 Teilnehmer begrenzt!







