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Die Neuwahlen der Pfarrgemeinderäte brachte nicht nur neue Mitglieder, sondern auch eine gewünschte Zusammenlegung, damit es nur noch einen Gesamt-Pfarrgemeinderat gibt für Wald, Zell und Süssenbach, so wie es im Jahr 2006 schon mal war. Gleichzeitig stellten sich verschiedene Mitglieder nicht mehr zur Wahl und wurden somit vergangenen Dienstagabend bei der Abendmesse in der Wallfahrtskirche Hetzenbach verabschiedet.
Nach einer kurzen Predigt ging Dekan Ralf Heidenreich auf das kommende Hochfest Pfingsten ein, dem Geburtstag der Kirche und verwies in Bezug auf das zuvor gehörte Evangelium wo das ewige Leben beschrieben wird, als das Erkennen des einen wahren Gottes und des gesandten Jesus Christus. Es bedeutet, dass die Menschen, die Jesus und den Vater erkennen, das ewige Leben erhalten. Dieses Leben ist nicht nur das Überleben, sondern auch die Verheißung des ewigen Glücks, das durch die Beziehung zu Gott und Jesus Christus entsteht und für die Gläubigen Hoffnung und Freude bedeute.
Für die scheidenden Pfarrgemeinderäte überreichte Dekan Ralf Heidenreich eine Urkunde mit Präsent und verabschiedete insgesamt 12 Männer und Frauen, die sich für die Pfarreien lobenswert eingesetzt hatten. Der neue Gesamt-Pfarrgemeinderat besteht nun aus 17 Mitgliedern. Pfarrgemeinderatssprecher ist Josef Haimerl aus Wald. Seine Stellvertreterin ist Angelika Handl aus Zell und Christiane Griesbeck aus Süssenbach ist eine weitere Stellvertreterin. Bei einem anschließenden, gemeinsamen Abendessen im Gasthof Lindenhof, bei der Wirtsfamilie Piendl wurde die Verabschiedung gebührend gefeiert.
Wald:
Stefan Hanwalter – 8 Jahre
Korbinian Kainz – 8 Jahre
Christian Gleixner – 8 Jahre
Tobias Roidl – 4 Jahre – bleibt aber dennoch dem neuen Gesamt-Pfarrgemeinderat erhalten, jetzt als „Zeller“ - und ist nun auch in der Kirchenverwaltung Zell dabei.
Zell:
Markus Dummer – 4 Jahre
Angelika Eichinger – 4 Jahre
Fabian Hecht – 8 Jahre
Marianne Seidl – 12 Jahre
Christine Schweiger – 12 Jahre
Konrad Weber – 20 Jahre
Josef Fuchs – 20 Jahre
Frieda Drexler – 24 Jahre
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„Wir ziehen zur Mutter der Gnaden“
Zum Hochfest „Patrona Bavaria“, dass seit 1970 in Bayern am 1.Mai gefeiert wird, versammelten sich am Freitagmorgen viele Männer und Frauen aus Wald, Zell und Umgebung, um schon traditionell den 19 Kilometer langen Fußmarsch zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl nach Roding zu gehen. Bereits zum 26.Mal begab sich in aller Frühe, noch unter kälteren Bedingungen die Pilgergruppe, bestehend aus 75 Personen betend und singend von Wald aus in Richtung Kolmberg, dann nach Reichenbach und Walderbach.
In Kirchenrohrbach, wo vom Pfarrgemeinderat eine kräftigende Brotzeit, Getränke und Kaffee zur Pause angeboten wurde, gab es auch Sitzmöglichkeiten zum Verschnaufen. Bevor man wieder aufbrach um die letzten Kilometer zum Ziel zu gehen, gedachte man in einem gemeinsamen Gebet an Hans Roith, der schon immer und auch noch im letzten Jahr, sich hier um die Verpflegung kümmerte, aber dann leider verstarb.
Die Feuerwehr Wald mit den Feuerwehrdamen und -herren begleitete die Pilgergruppe und sorgte für einen reibungslosen Ablauf ohne Zwischenfälle. Das Begleitfahrzeug der Feuerwehr sicherte zudem die Gruppe am Ende des Zuges mit Pfarrgemeinderatssprecher Josef Haimerl am Steuer. Wem die Beine schwer wurden den letzten Berg hinauf zur Wallfahrtskirche, konnte es natürlich auch als Mitfahrgelegenheit nutzen.

Beim feierlichen Gottesdienst im Heilbrünnl zelebrierten dann Dekan Ralf Heidenreich und Pfarrer Tinu Nedumbakaran zusammen mit Pfarrer Adolf Schöls und den Pilgern aus Falkenstein die Messe. Auch die beiden Pastoralreferenten Thomas Probst und Peter Lehner, feierten mit. Pfarrer Adolf Schöls begann seine Predigt mit einer Gegenüberstellung über die Bilder des Heiligen Georg und der Heiligen Margarete. „Die Männer führen Krieg. Die Frauen führen an der Leine“, sagte er und leitete mit einem Lächeln zur Mutter Gottes über und zeigte, dass auch Maria an der Leine führt: „Denn warum pilgern wir heute, am Feiertag zur ihr?“, fragte er die Gottesdienstbesucher.
„Die Patronin Bayerns, die Mutter Jesu hat eine besondere Stellung im Leben von uns Christen. Sie drängte sich nie in den Vordergrund, strebte weder nach Ruhm oder Macht. Und gerade im zuvor gehörten Evangelium wo man über die Hochzeit zu Kana hörte, war Maria es, die die leisen Schwingungen wahrnahm, als es daran war, dass der Wein auszugehen drohte. Eine scheinbar kleine Beobachtung, die jedoch eine große Bedeutung hat. Achtsamkeit, Bescheidenheit und die Bereitschaft, für andere da zu sein – eine Mutter voller Liebe und die durch ihre liebevolle Erziehung, Jesus prägte“, so der Geistliche.
Die musikalische Umrahmung übernahm der Kirchenchor Falkenstein mit Chorleiter Christoph Aumüller. Nach der Messe gab es auch heuer wieder die Möglichkeit mit dem großen Bus vom Busunternehmen Schwarzfischer, zurück zum Treffpunkt nach Wald zu fahren, mit vorherigen Ausstiegmöglichkeiten in Walderbach und Reichenbach.
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In der Pfarrkirche Wald St. Laurentius, erstrahlte vergangenen Samstagabend eine besondere Osterstimmung: Die „Osternacht für Kinder“ zog zahlreich Familien an und bot eine kindgerechte Feier der Auferstehung Jesu. Die Kirche war übervoll, ja sogar im Stehen verfolgten die Kirchenbesucher den Ablauf vom Dunkel zum hellen Licht – ein symbolischer Bogen vom Karfreitag bis zum Ostermorgen. Das Eingangslied „Es geht ein Weinen um die Welt“ erinnerte eindrucksvoll an den Tod Jesu am Kreuz und somit begann die Kinder-Osternacht in Dunkelheit, bevor Pastoralreferent Thomas Probst die Anwesenden nach draußen bat, wo das Osterfeuer brannte. Zusammen mit dem Team der Familienkirche erläuterte er die Bestandteile der neuen Osterkerze: Jahreszahl, Kreuz, Dornen (Wachsnägel) sowie Alpha und Omega.

Nach der Segnung des Feuers wurden die kleinen Osterkerzen der Kinder an der Flamme entzündet und alle zogen damit wieder in die dunkle Kirche ein, die sich allmählich mit warmem Licht füllte. Danach wurde das Evangelium verkündet: Jesus ist auferstanden. In einer kurzen, anschaulichen Predigt erklärte Probst die Bedeutung der Auferstehung, unterstützt durch einfache Symbole wie ein Stück Holz und Blumen. Mehrere Kinder beteiligten sich aktiv, etwa durch das Vorlesen von Fürbitten. Musikalisch gestaltete der Kinderchor den Gottesdienst mit. Die vielen mitgebrachten Osterspeisen in liebevoll vorbereiteten Körbchen der Familien, die am Seitenaltar standen, wurden anschließend gesegnet.
Der Kinderkreuzweg, der am Karfreitag ebenfalls gut besucht war, freute das Team der Familienkirche und umso mehr die „proppenvolle“ Kirche bei der Osternacht am frühen Samstagabend. Am Ende bedankte sich Thomas Probst bei allen für ihr Kommen und wünschte ein gesegnetes Osterfest. Als bleibende Erinnerung erhielten die Kinder beim Verlassen der Kirche ein gesegnetes, gefärbtes Ei.

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Am Sonntagvormittag fand in der Pfarrkirche St. Laurentius Wald die Vorstellung der diesjährigen 38 Firmlinge der Seelsorgeeinheit Wald-Zell statt. Pater Tinu Nedumbakaran sagte, die Firmlinge würden an diesem Tag im Mittelpunkt stehen, als Teil der Gemeinschaft und als wichtiger Baustein für die Kirche. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Dekan Ralf Heidenreich, Diakon Klaus Schülein, Pater Tinu Nedumbakaran und Pastoralreferent Thomas Probst.
Die Messe begann mit einem Anspiel der Firmlinge. Sie stellten die Kirche als Baustelle dar, an der gearbeitet wird und stellten die Frage: „Wie baut man eine starke Kirche?“ Auch die Antwort hatten sie parat: mit Steinen, die leben. Dekan Heidenreich sprach davon, dass die Kirche auf- und umgebaut werde und die Christen seien die lebendigen Steine dazu. „Zu allen Zeiten haben Christen an der Kirche gebaut, denn der Glaube macht uns Gläubige so zu einem tragfähigen Fundament“, so der Geistliche.
Zu den Kyrie-Rufen brachten die Mädchen und Jungen verschiedene Materialien und Werkzeuge zum Altar als Symbol. Sie zeigten, wie man beitragen kann, die Gemeinschaft aufzubauen und lebendig zu machen. Aber man brauche noch mehr, wie Glauben, Mut, Zeit oder Respekt. Abschließend baten die Firmkinder um Aufnahme und Unterstützung der Pfarrgemeinde.
Dekan Heidenreich motivierte die Anwesenden zu Vorbildern und hoffe, dass die Botschaft ankomme, denn der Glaube ist das Fundament des christlichen Zusammenseins. Abschließend dankte er allen, die bei der Messe mitgewirkt haben. Die Firmlinge der Seelsorgeeinheit Wald-Zell können am Freitag, 3.Juli in Zell ihre heilige Firmung feiern.



