Am Samstag war es auch in Süssenbach so weit: Drei neue Ministranten wurden vorgestellt und die ausscheidenden neun Ministranten verabschiedet. Der Gottesdienst wurde von Dekan Ralf Heidenreich gemeinsam mit Diakon Klaus Schülein und Pastoralreferent Thomas Probst gestaltet.
Für die Ministrantengemeinschaft sei es ein Tag des Wandels, so Probst. Neue Ministranten werden in den Dienst aufgenommen. Man freue sich über das „Ja“ und das Engagement. Gleichzeitig blicke man mit Dankbarkeit auf jene, die sich aus dem aktiven Dienst verabschieden. Sie hätten jahrelang treu ihren Dienst getan, die Liturgie mitgestaltet und seien in der Gemeinschaft gewachsen.
Auch wenn der offizielle Dienst am Altar vorbei sei, würden sie ein Teil der Gemeinschaft bleiben und seien aufgerufen, die frohe Botschaft in die neuen Lebensabschnitte weiterzutragen. Ein Ministrant zu sein, sei mehr als nur ein Hobby. Es sei eine Form der Nachfolge. Es gehe darum, sich rufen zu lassen, so der Pastoralreferent. Dann stellte er die drei neuen Ministrantinnen vor: Josefine Weber, Elisabeth Weber und Emma Strahl.
Sie wollen nicht nur Zuschauer sein, sondern Mitgestalter. Sie seien Boten und machen sichtbar, dass Gott unter uns sei.
Dekan Heidenreich nahm sie in Gemeinschaft auf. Dies sei etwas Besonderes. Er bat Gott um Schutz und Segen für die neuen Ministranten. Er hieß sie per Handschlag willkommen und überreichte ihnen das Dienstbuch der Ministranten.
Neun Ministranten wurden verabschiedet: Lea Seidl, Hannah Semmelmann, Lukas Semmelmann, Marie Semmelmann, Amelie Griesbeck, Luis Strahl, Hannes Rankl, Selina Bernhardt und Magdalena Raith. Hier sprach Thomas Probst ein großes Vergelt‘s Gott für alles, was sie für die Pfarrei getan haben. Pfarrer Heidenreich sprach auch hier den Segen und sagte, es sei schade, dass sie gehen. Hier überreichte er einen JuKat als Geschenk.